BASF zeigt im ersten Quartal 2026 eine stabile Entwicklung in einem anspruchsvollen Marktumfeld. Trotz geopolitischer Unsicherheiten und negativer Währungseffekte verzeichnet das Unternehmen ein solides Mengenwachstum. Das Ebitda vor Sondereinflüssen lag bei 2,4 Milliarden Euro und damit rund sechs Prozent unter dem Vorjahreswert.
Umsatzentwicklung bei BASF durch Währungseffekte belastet
Der Umsatz von BASF erreichte im ersten Quartal 16 Milliarden Euro und lag damit rund drei Prozent unter dem Vorjahreswert von 16,5 Milliarden Euro. Negative Währungseffekte belasteten die Entwicklung in allen Segmenten. Zusätzlich wirkten sich Preisrückgänge infolge von Wettbewerbsdruck in mehreren Bereichen aus, darunter Chemicals, Materials, Industrial Solutions, Nutrition & Care sowie Agricultural Solutions. Im Segment Surface Technologies stiegen die Preise hingegen, insbesondere aufgrund höherer Edelmetallpreise. Nahezu alle Segmente verzeichneten Mengenwachstum, mit Ausnahme von Surface Technologies.
Ebit und Ergebnis nach Steuern steigt
Das Ebitda vor Sondereinflüssen sank im Vergleich zum Vorjahr um rund sechs Prozent auf 2,356 Milliarden Euro. Rückgänge wurden insbesondere in den Segmenten Chemicals, Agricultural Solutions sowie Nutrition & Care verzeichnet. Das ausgewiesene Ebitda stieg hingegen auf 2,186 Milliarden Euro nach 2,070 Milliarden Euro im Vorjahresquartal, was einem Plus von rund sechs Prozent entspricht. Die Sondereinflüsse beliefen sich auf minus 170 Millionen Euro und resultierten im Wesentlichen aus Kosteneinsparprogrammen.
Das EBIT erhöhte sich auf 1,261 Milliarden Euro und lag damit rund neun Prozent über dem Vorjahreswert. Die Abschreibungen stiegen leicht auf 925 Millionen Euro. Das Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen erreichte 927 Millionen Euro und lag damit rund fünfzehn Prozent über dem Vorjahreswert von 808 Millionen Euro. Finanzvorstand Dirk Elvermann erklärt: „In diesem anspruchsvollen Marktumfeld hat BASF Widerstandsfähigkeit bewiesen und ein Ebitda vor Sondereinflüssen von 2,4 Milliarden Euro erzielt, nach 2,5 Milliarden Euro im Vorjahresquartal. Ohne währungsbedingte Belastungen von mehr als 100 Millionen Euro hätte das Ebitda vor Sondereinflüssen das Niveau des Vorjahresquartals erreicht.“
BASF hält Prognose für Gesamtjahr 2026 aufrecht
Für das Gesamtjahr 2026 bestätigt BASF seine Prognose. Das Unternehmen erwartet weiterhin ein Ebitda vor Sondereinflüssen zwischen 6,2 Milliarden Euro und sieben Milliarden Euro. Die Einschätzungen zu den globalen Rahmenbedingungen bleiben trotz erhöhter Unsicherheiten bestehen. Gleichzeitig weist BASF darauf hin, dass sich die bisherigen Annahmen als zu optimistisch erweisen könnten. Insbesondere die Auswirkungen geopolitischer Entwicklungen auf Energiepreise, Rohstoffe und Lieferketten lassen sich derzeit nur eingeschränkt bewerten.