Kunststoffland NRW hat eine neue Verbandsspitze. Die Mitglieder wählten Peter Barlog von Barlog Plastics zum Vorsitzenden. Gemeinsam mit dem neu aufgestellten Vorstand will er die Vernetzung innerhalb der Kunststoffindustrie intensivieren und Unternehmen bei der Erschließung neuer Märkte unterstützen. Barlog folgt auf Ines Oud von Simcon, die nach langjähriger Tätigkeit an der Spitze von Kunststoffland NRW nicht erneut für das Amt kandidierte. Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden Thomas Brackemeyer von Envalior Deutschland und Frauke Hoffmann von Hoffmann & Voss gewählt. Sie ergänzen Jörg Ulrich Zilles von „Quarzwerke HPF The Mineral Engineers“, der ebenfalls stellvertretender Vorsitzender ist.
Kunststoffland NRW will Austausch zwischen Mitgliedern vertiefen
Die Neuwahl fällt in eine wirtschaftlich schwierige Phase für die Kunststoffindustrie. Hohe Kosten, zunehmender Wettbewerbsdruck und eine verhaltene Nachfrage belasten zahlreiche Unternehmen. Kunststoffland NRW will vor diesem Hintergrund den Austausch zwischen seinen Mitgliedern intensivieren, gemeinsame Lösungsansätze fördern und die Interessen der Branche gegenüber Politik und Öffentlichkeit vertreten. „Gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten zeigt sich der Wert eines starken Verbandes besonders deutlich. Unsere Mitglieder brauchen den direkten Austausch, gemeinsame Lösungen und eine starke Stimme gegenüber Politik und Öffentlichkeit“, betont Peter Barlog nach seiner Wahl.
Kunststoffland NRW setzt auf Kreislaufwirtschaft
Gastgeber der Mitgliederversammlung war Remondis Recycling in Lünen. Bei einer Besichtigung des Lippewerks erhielten die Teilnehmer Einblicke in verschiedene Bereiche der Kreislaufwirtschaft. Der Standort deckt Prozesse von der Sammlung und Aufbereitung bis zur Rückführung von Sekundärrohstoffen in den Wirtschaftskreislauf ab. Die Transformation hin zu einer Kreislaufwirtschaft soll auch künftig zu den zentralen Themenfeldern des Verbandes gehören. Gleichzeitig richtet Kunststoffland NRW seine Aktivitäten stärker darauf aus, Mitgliedsunternehmen beim Zugang zu neuen Branchen und Absatzmärkten zu unterstützen. „Wir wollen unsere Mitglieder unterstützen, mit neuen Produkten in neuen Branchen und auf neuen Märkten Fuß zu fassen und haben dafür eine ganze Menge neuer Aktivtäten entfaltet“, sagt Geschäftsführer Ron Brinitzer.
Neue Formate sollen Unternehmen vernetzen
Zu den Aktivitäten gehören verstärkte Messeangebote wie Guided Tours auf der K-Messe und der Fakuma. Darüber hinaus organisierte der Verband eine Startup-Corner auf der Kuteno sowie Gemeinschaftsstände auf der Kunststoffenbeurs in ’s-Hertogenbosch und auf der Plastpol in Kielce. Neue Vernetzungsformate ergänzen das Angebot. Dazu zählt das Unternehmensbesuchsprogramm „WalkieTalkie“. Über Kunststoffland NRW erhalten Mitglieder zudem Zugang zur Wehrtechnischen Ausstellung des Bundesverbandes der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie. Im Oktober soll außerdem das Format „Campus meets Companies“ starten. Es soll den Wissenstransfer zwischen Hochschulen, Universitäten und Unternehmen fördern.
Vorstand von Kunststoffland NRW neu aufgestellt
Neben dem Vorsitzenden Peter Barlog und seinen Stellvertretern Thomas Brackemeyer, Frauke Hoffmann und Jörg Ulrich Zilles gehört Patrick Glöckner von Evonik Industries als Schatzmeister dem Vorstand an. Weitere Vorstandsmitglieder sind Alexandre Dangis von Green Dot Consulting, Tanja Gutsmann von Covestro Deutschland sowie Reinhard Schiffers vom Institut für Product Engineering, Konstruktion und Kunststoffmaschinen der Universität Duisburg-Essen. Mit der neu gewählten Verbandsspitze will Kunststoffland NRW weitere Impulse für die inhaltliche Entwicklung setzen und die Mitgliedsunternehmen insbesondere bei Kreislaufwirtschaft, Innovation, Wissenstransfer und der Erschließung neuer Geschäftsfelder begleiten.