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Neue automatisierte Pilotanlage am Evonik-Standort Essen verbessert Additive für das Kunststoffrecycling
Evonik und Schneider Electric starten Kooperationsprojekt zur Digitalisierung der Kunststoffverarbeitung
Montag, 13. Oktober 2025
| Redaktion
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Gianluca Merola (Schneider Electric), Hendrik Rasch (Evonik), Delphine Largeteau (Schneider Electric), Alper Aksit (Evonik), Jessica Bethune (Schneider Electric) und Patrick Glöckner (Evonik) auf der K 2025.
Gianluca Merola (Schneider Electric), Hendrik Rasch (Evonik), Delphine Largeteau (Schneider Electric), Alper Aksit (Evonik), Jessica Bethune (Schneider Electric) und Patrick Glöckner (Evonik) auf der K 2025, Bild: Evonik

Evonik und Schneider Electric haben auf der K 2025 eine Partnerschaft angekündigt, mit der sie die Automatisierung und Digitalisierung in der thermoplastischen Verarbeitung und im Kunststoffrecycling gezielt vorantreiben wollen. Ziel ist es, durch die Kombination von chemischem Know-how und Automatisierungstechnologie die Effizienz von Recyclingprozessen zu steigern und die Qualität recycelter Kunststoffe zu verbessern. Die Initiative startete offiziell mit dem Kick-off eines Pilotprojekts auf der internationalen Leitmesse für die Kunststoff- und Kautschukindustrie in Düsseldorf.

Evonik bringt chemisches Know-how in die digitale Kunststoffverarbeitung

Die Zusammenarbeit beginnt mit der digitalen Transformation einer bestehenden Pilotanlage am Evonik-Standort Essen Goldschmidt. Dort werden künftig Additive unter realen Bedingungen getestet, um deren Einsatz im Kunststoffrecycling zu optimieren. Der offene Automatisierungsansatz von Schneider Electric ermöglicht eine zentrale Erfassung und Auswertung von Daten aus verschiedenen Aggregaten. Diese Struktur soll nicht nur manuelle Schritte reduzieren, sondern auch die Performance der Prozesse messbar verbessern.

Prozessautomatisierung trifft Additive

„Unsere Partnerschaft mit Schneider Electric zeigt, wie Digitalisierung und Chemie die Circular Economy im Kunststoffbereich ermöglichen“, so Patrick Glöckner, Leiter des Next Markets Program bei Evonik. „Die Prozessautomatisierung von Schneider Electric in Kombination mit unseren innovativen Additiven hebt die thermoplastische Verarbeitung auf ein neues Niveau.“

Evonik fokussiert auf Circular Economy in der Kunststoffindustrie

Die Kooperation ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie von Evonik und unterstreicht den Anspruch, aktiv an der Transformation der Kunststoffindustrie mitzuwirken. Das Unternehmen bringt in die Partnerschaft seine Expertise in Hochleistungsadditiven ein, die gezielt auf die Verbesserung mechanisch recycelter Kunststoffe ausgerichtet sind.

Skalierbarkeit von Pilotanlagen verbessern

Ziel ist es, mit digitalen Lösungen die Skalierbarkeit von Pilotanlagen zu kommerziellen Einheiten zu verbessern und die Markteinführung neuer Additive zu beschleunigen. Darüber hinaus soll die datengestützte Analyse helfen, bestehende Lösungen besser zu positionieren und die Entwicklungsarbeit durch quantifizierte Ergebnisse effizienter zu gestalten.

Schneider Electric und Evonik setzen auf offene Systeme

Schneider Electric liefert die Automatisierungstechnologie für das Projekt, insbesondere Lösungen zur Vernetzung heterogener Systeme und zur Echtzeitdatenverarbeitung. „Digitalisierung ist für die Förderung der Circular Economy unerlässlich“, betont Jessica Bethune, VP Industrial Automation DACH bei Schneider Electric. „Unsere Zusammenarbeit mit Evonik zeigt, wie Automatisierung die Effizienz und Qualität des Recyclings verbessern kann, und verdeutlicht die Kraft der Teamarbeit beim Aufbau einer nachhaltigen Zukunft.“

Die neue Partnerschaft zielt nicht nur auf das Kunststoffrecycling, sondern bezieht die gesamte thermoplastische Verarbeitung mit ein. Damit ist der Schulterschluss von Evonik und Schneider Electric als technologischer, wirtschaftlicher und nachhaltiger Beitrag zur industriellen Umsetzung zirkulärer Wertschöpfung in der Kunststoffindustrie zu verstehen.

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