Netzwerkpartnerschaft im Bereich Verpackung
Arburg wird Partner der Thin Wall Packaging Academy
Donnerstag, 02. April 2026
| Redaktion
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Neue Netzwerk-Partner
Neue Netzwerk-Partner (v.l.n.r.): Katharina Schwab (International Marketing) und Dr. Christoph Schumacher (Bereichsleiter Global Marketing) von Arburg mit Nijaz Husidic von der Thin Wall Packaging Academy sowie Michael Haug (Market Product Manager Medical & Packaging) und Markus Haas (Sales Manager Packaging) vom Arburg-Verpackungsteam, Bild: Arburg

Der 13. März 2026 war bei Arburg in Loßburg, Deutschland, der letzte Tag des Branchen-Events Technologie-Tage und der offizielle Beginn der Netzwerkpartnerschaft mit der Thin Wall Packaging Academy (TWPA) aus Au in der Schweiz. Aus der Zusammenarbeit soll eine Win-win-Situation resultieren, die das Dünnwand-Spritzgießen stärker in das Bewusstsein nicht nur der Branche, sondern auch der Öffentlichkeit bringt. Dies soll durch intensive Schulungen von Fachleuten geschehen, die dann wiederum das Image von Dünnwand-Verpackungen in ein positives Licht rücken können.

Sinn und Zweck der Partnerschaft ist der Austausch über Entwicklungen, Ideen und Notwendigkeiten der Netzwerk-Partner zu Herstellung und Einsatz von Dünnwand-Verpackungen. Michael Haug aus dem Arburg-Packaging-Team sagt dazu: „Es geht darum, für das Thema zu sensibilisieren, die Reichweite aller Partner mit Dünnwand-Erfahrung positiv zu beeinflussen und dem Verpackungssektor in der Kunststoffverarbeitung durch eine Clusterbildung mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen.“

Grundlagen auf der Weltleitmesse K 2025 gelegt

Die Netzwerkpartnerschaft mit der TWPA ist „eine freiwillige, nicht-vertragliche Verbindung, die auf gegenseitiger Wertschätzung und dem gemeinsamen Engagement für eine moderne, praxisnahe Bildung im Bereich ‚Dünnwandverpackung‘ beruht“. Auf Arburg wurde Nijaz Husidic, Business Coach und TWPA-Dozent, während der Weltleitmesse K 2025 aufmerksam. Dort fielen ihm auf dem Arburg-Messestand IML-Becher auf, die ein elektrischer Allrounder 720 A mit 4-fach-Werkzeug und schneller Entnahmeautomation von Brink fertigte. Die elektrische Spritzeinheit Größe 1300 erreichte Einspritz-geschwindigkeiten von bis zu 400 Millimetern pro Sekunde. Arburg zeigte mit diesem Exponat, dass das Spritzpräge-Verfahren eine effiziente Alternative zum Thermoformen darstellt. Markus Haas vom Arburg-Packaging-Team beschreibt die Vorteile der Kombination von Spritzprägen und Inmould-Labelling (IML) so: „Wir kommen mit diesem innovativen Verfahren zu einem gewichtsreduzierten Bauteil bei gleichzeitig optimierter Schließkraft und Energiebedarf. Das sind handfeste Vorteile, die wir in der Partnerschaft mit der TWPA ins Bewusstsein von Spezialisten und darüber auch der Öffentlichkeit bringen möchten. Denn Spritzprägen von Dünnwandartikeln minimiert den Einsatz von Kunststoffen gerade in der Serienproduktion effektiv.“

Praxisgerechte Aus- und Fortbildungsformate

Der Austausch zur Prozesstechnik und die Anwendungs-kompetenz von Arburg überzeugte die Macher der TWPA. Diese bezeichneten das Exponat sogar als Messe-Highlight und erwähnten es in ihrem Nachbericht zur K 2025. Durch die Partnerschaft kann die Schulungsinstitution nun auch Inhalte aus Arburg-Präsentationen und praxisorientiertes Fachwissen für eigene Veranstaltungen nutzen. Die Kursteilnehmenden erfahren so aus verschiedenen Blickwinkeln mehr z. B. zu Dünnwand-Verpackungstechnik und Spritzprägen. Insgesamt vier berufsbegleitende Online-Sessions bietet die Lernplattform an:

  • Einführung in den Bereich Dünnwand-Verpackungen
  • Lernblock zu Werkzeugen, Prozess und Produktdesign im Thin Wall Packaging (TWP)
  • Automation und IML in TWP
  • Verpackungstechnologien und Prozessen

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