Mit der KPA Leipzig erhält Mitteldeutschland ab 2026 eine eigene Fachmesse für die kunststoffverarbeitende Industrie. Die Premiere findet am 16. und 17. September 2026 in Leipzig/Schkeuditz statt. Bereits Monate vor Messebeginn stößt die neue Veranstaltung auf große Resonanz in der Branche. Nach Angaben des Veranstalters Easyfairs sind bereits mehr als 70 Prozent der Ausstellungsfläche vergeben. Rund 100 Aussteller werden erwartet. Die regionale Fachmesse richtet sich an Konstrukteure, Entwickler, Einkäufer und Entscheider aus Kunststoffverarbeitung und Anwenderindustrien. Hier können sie sich kompakt über Fertigungslösungen, Materialien und Entwicklungspartner informieren.
KPA Leipzig schließt Lücke in Mitteldeutschland
Mit der neuen KPA Leipzig erweitert Easyfairs sein bestehendes Messekonzept um einen Standort in Mitteldeutschland. Bislang deckten die Veranstaltungen in Ulm sowie das Messeduo Kuteno und KPA in Bad Salzuflen vor allem Süd- und Nordwestdeutschland ab. „Die Grundpfeiler bleiben unverändert: eine persönliche Messe mit kompakten Ständen, eine Plattform für den Austausch unter Branchenexperten und ein hochwertiges Rahmenprogramm. Genau diese Kombination macht die KPA seit Jahren erfolgreich. Und genau das bringen wir jetzt nach Leipzig“, erklärt Babette Bell, Messeleiterin der KPA bei Easyfairs. Die Messe in Leipzig soll insbesondere Unternehmen aus Sachsen und den angrenzenden Industrieregionen eine regionale Plattform mit kurzen Wegen und hoher Fachrelevanz bieten.
Kunststoffverarbeiter prägen die KPA Leipzig
Mehr als die Hälfte der bislang angemeldeten Unternehmen stammen aus der Kunststoffverarbeitung. Ergänzt wird die Ausstellerstruktur durch Werkzeug- und Formenbauer, Materialanbieter sowie spezialisierte Dienstleister entlang der Prozesskette. Zu den bisher angemeldeten Unternehmen zählen unter anderem Werner Langer, Röchling Industrial Lützen, Silcos, Lakowa, Wunder Formenbau, Tekuma Kunststoff sowie MKV Kunststoffgranulate. Damit zeigt die Fachmesse bereits zur Premiere eine breite Abbildung der Wertschöpfungskette der Kunststoffindustrie.
Aussteller sehen Potenzial für regionale Vernetzung
Mehrere Unternehmen kennen die KPA bereits von anderen Standorten und begleiten nun bewusst den Schritt nach Leipzig. Dr. Andreas Ebert, Geschäftsführer der Wesko, betont: „Wir waren bereits in Ulm Teil der KPA und schätzen den dort geführten persönlichen Austausch sehr. Umso mehr freuen wir uns auf die Premiere in Leipzig, die ideale Voraussetzungen für regionale Vernetzung, direkte Gespräche und kurze Entscheidungswege bietet.“ Auch Bettina Trinkner, Geschäftsführerin der Kunststoffverarbeitung Bauer, sieht Vorteile im regionalen Konzept: „Der direkte Austausch mit Konstrukteuren, Entwicklern und Entscheidern vor Ort bringt konkrete Projekte voran und hilft uns, Anforderungen und Trends besser zu verstehen. Mit Leipzig kommt dieses erfolgreiche Konzept in unsere Heimatregion und eröffnet uns in direkter Umgebung spannende Chancen: Wir wollen neue, hochwertige Kontakte knüpfen und unsere Präsenz in der Region gezielt ausbauen.“
Das Konzept der KPA Leipzig konzentriert sich bewusst auf einen effizienten Messebesuch mit überschaubarer Fläche, kurzen Wegen und direktem fachlichem Austausch. Parallel zur Messe findet der Mitteldeutsche Kunststofftag statt. Dieser soll zusätzliche Impulse aus Politik, Wirtschaft und Forschung in die Region bringen. Unterstützt wird die KPA Leipzig außerdem von verschiedenen Kompetenznetzwerken und Forschungseinrichtungen. Dazu zählen unter anderem Polykum, das Fraunhofer IMWS, das Kunststoff-Institut Lüdenscheid sowie das Kunststoff-Netzwerk Franken.
KPA Leipzig stärkt Sichtbarkeit der regionalen Kunststoffindustrie
Für Unternehmen aus Sachsen und Mitteldeutschland bedeutet die neue Fachmesse vor allem eine stärkere regionale Sichtbarkeit. Karina Baumgart-Läderach von der Werkzeugbau Winkelmühle erklärt: „Mit der neuen KPA in Leipzig erhält Sachsen erstmals ein spezialisiertes Kunststoff‑Messeformat direkt vor der Haustür.“ Die starke Ausstellerresonanz deutet bereits vor dem Messestart darauf hin, dass die KPA Leipzig eine bestehende Lücke im regionalen Veranstaltungsangebot schließen könnte.