Die KPA Ulm hat am 25. und 26. Februar 2026 ihre Position als wichtige Fachmesse für Kunststoffverarbeitung und Anwenderindustrien in Süddeutschland weiter gestärkt. Insgesamt 318 Aussteller und 3.055 Fachbesucher nutzten die zweitägige Veranstaltung, um neue Projekte anzustoßen, Kontakte zu knüpfen und bestehende Geschäftsbeziehungen zu vertiefen. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete die Messe ein deutliches Wachstum: Die Zahl der Aussteller stieg um 25 Prozent, die Besucherzahlen legten sogar um 38 Prozent zu. Damit bestätigt die Fahrmesse ihre Rolle als kompaktes Branchentreffen für Kunststoffverarbeiter und Anwenderindustrien.
„Die KPA hat sich als feste Plattform für den Dialog zwischen Kunststoffverarbeitung und Anwenderindustrien etabliert“, erklärt Babette Bell, Messeleiterin beim Veranstalter Easyfairs. „Wir erleben auf Aussteller- wie Besucherseite ein klares Bedürfnis nach einem kompakten Format, das konkrete Projekte und Fragestellungen in den Mittelpunkt stellt.“
Drei Messehallen zeigen die gesamte Kunststoff-Wertschöpfung
Auf der KPA Ulm stellten Unternehmen in drei Messehallen Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Das Spektrum reichte vom Werkzeug- und Formenbau über Kunststoffverarbeitung und Materialentwicklung bis hin zu Softwarelösungen und Dienstleistungen. Zu den Fachbesuchern gehörten insbesondere Experten aus Konstruktion, Entwicklung und Produktdesign sowie aus Einkauf, Fertigung und Unternehmensleitung. Besonders stark vertreten waren Anwenderindustrien wie:
- Automobil- und Fahrzeugbau
- Maschinen- und Anlagenbau
- chemische und Elektrotechnikindustrie
- Konsumgüterindustrie
- Medizintechnik
Auch viele kunststoffverarbeitende Unternehmen selbst nutzten die KPA Ulm, um gezielt Projektgespräche zu führen. „Publikum, alles nur Fachbesucher, keine Souvenirjäger, viele Fachgespräche“, beschreibt Christoph Scheinert von Rommel Formenbau seine Eindrücke. „Das ist wirklich etwas wert.“
Fachvorträge liefern Impulse zu Trends der Kunststoffindustrie
Ein zentraler Bestandteil der KPA Ulm war das begleitende Vortragsprogramm. Branchenexperten und Messepartner griffen aktuelle Herausforderungen der Kunststoffindustrie auf und präsentierten praxisnahe Lösungsansätze. Zu den Themen gehörten unter anderem:
- neue Materialien und innovative Verarbeitungstechnologien
- Best-Practice-Beispiele aus Anwenderindustrien
- Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz in der Kunststoffproduktion
Viele Vorträge waren bis auf den letzten Platz gefüllt, und die Diskussionen zeigten das große Interesse des Fachpublikums. Durch die Nähe zwischen Bühnenbereich und Messeständen konnten Besucher neue Impulse direkt in Gesprächen mit Ausstellern vertiefen.
Aussteller berichten von intensiven Kontakten auf der KPA Ulm
Auf Ausstellerseite fällt das Fazit überwiegend positiv aus. Viele Unternehmen berichten von zahlreichen Gesprächen und konkreten Anfragen. „Das Konzept ist großartig“, sagt Andreas Klemencek von Grässlin. „Der Zuspruch der Kunden ist noch einmal deutlich gewachsen. Wir waren letztes Jahr schon begeistert von den sehr guten Gesprächen. Dieses Jahr waren erneut wichtige OEMs dabei, Entscheider, die ganz bewusst auf eine kleinere Messe kommen.“ Auch neue Aussteller zeigten sich zufrieden. Julian Senger von K.+C. Weiss berichtet: „Wir sind zum allerersten Mal auf der KPA, aber ich bin sehr positiv gestimmt, weil wir qualitativ gute Kontakte hatten und uns viel davon versprechen.“ Neben der Qualität der Gespräche wurde auch die Organisation der Messe positiv bewertet. Die kompakte Struktur mit vielen kleineren Ständen erleichtere den Austausch und fördere spontane Gespräche.
KPA Ulm überzeugt mit persönlicher Messeatmosphäre
Neben dem Wachstum prägt vor allem die Atmosphäre das Profil der KPA Ulm. Viele Aussteller beschreiben die Messe als effizientes Branchentreffen mit hoher Gesprächsdichte. „Es war wieder ein schönes Business-Speed-Dating“, sagt Alexandra Fischer von Klaus Kunststofftechnik. „Die Branche trifft sich einfach hier. Es sind alle da. Wir haben auch schon für nächstes Jahr wieder gebucht.“ Auch andere Unternehmen ziehen eine positive Bilanz. „Es ist ein Traum, ich habe Leads wie sonst nur bei größeren Messeformaten“, berichtet Matthias Gindele von Gindele. Für Henning Spengemann von IK-Office waren die Messetage besonders intensiv: „Es war so viel los, dass ich gestern nicht einmal zum Essen gekommen bin.“ Mehr als 200 Aussteller haben bereits während der Messe ihre Teilnahme an der nächsten KPA Ulm bestätigt.
Nächste Termine der KPA Ulm und Bad Salzuflen
Nach der erfolgreichen KPA Ulm 2026 richtet sich der Blick bereits auf kommende Veranstaltungen. Die nächste Ausgabe der KPA findet vom 9. bis 11. Juni 2026 in Bad Salzuflen statt und wird dort erneut parallel zur Kuteno veranstaltet. Auch der Termin für die kommende KPA Ulm steht bereits fest: Am 24. und 25. Februar 2027 kehrt die Messe nach Süddeutschland zurück und bietet der Kunststoffbranche und ihren Anwenderindustrien erneut einen hochkarätigen Treffpunkt für Wissenstransfer, Neuentwicklungen und Networking.