Am 25. und 26. Februar 2026 öffnet die KPA Ulm 2026 erneut ihre Tore in der Ulm‑Messe. Die Veranstaltung hat sich aus einem regionalen Fachmesseformat zu einer festen Größe im Kalender der Kunststoffwirtschaft entwickelt. Erwartet werden rund 290 Aussteller, die ihre Lösungen und Technologien einem Fachpublikum präsentieren, das sich aus Entwicklern, Konstrukteuren, technischen Einkäufern und Entscheidern zusammensetzt. Mit einem prognostizierten Wachstum von etwa zehn Prozent festigt die Messe ihren Status als relevanter Marktplatz für industrielle Anwender.
KPA Ulm: Kompetenznetzwerk für effiziente Lösungen
Die KPA Ulm versammelt Unternehmen aus unterschiedlichen Segmenten der Kunststoffverarbeitung, darunter Materialhersteller, Verarbeiter, Werkzeug‑ und Formenbauer sowie spezialisierte Dienstleister. Ziel ist es, Besuchern in nur zwei Messetagen einen breit gefächerten Überblick über marktnahe Produkte und Fertigungskompetenzen zu bieten. Die kompakte Gestaltung der Messe erleichtert den direkten Austausch zwischen Ausstellern und Fachbesuchern, wodurch konkrete Projekte schneller vorangebracht werden können.
Laut Babette Bell, Messeleiterin bei Easyfairs, profitieren die Anwender von kurzen Informations‑ und Entscheidungswegen: „Für die Anwenderindustrien bietet die KPA einen besonders hohen Mehrwert: In nur zwei Messetagen bekommen unsere Besucher eine große Vielfalt an Marktteilnehmern und gebündeltes Experten‑Knowhow präsentiert. Ob aus Maschinenbau, Elektrotechnik oder Medizintechnik: auf der KPA finden Anwender die richtigen Ansprechpartner für den fachlichen Austausch und die Umsetzung ihrer Projekte.“
Ausstellerlandschaft entlang der Wertschöpfungskette
Die KPA Ulm 2026 spricht ein breites Spektrum industrieller Anwender an. Teilnehmende Fachbesucher kommen aus dem Maschinen‑ und Anlagenbau, der Elektrotechnik, dem Automobil‑ und Zulieferbereich, der Medizintechnik, der Haushaltsgeräte‑ und Konsumgüterindustrie sowie der Möbel‑ und Bauzulieferbranche. Die Messe zieht regelmäßig Entscheider großer Unternehmen an, was die Bedeutung der KPA als Treffpunkt für fachlichen Austausch und Beschaffungsentscheidungen unterstreicht.
Auf der Messe präsentieren Aussteller ihre Leistungen aus nahezu allen Bereichen der Kunststoffverarbeitung. Neben etablierten Verfahren wie Spritzguss, Thermoformung, Extrusion oder Schäumen stehen auch additive Fertigungstechnologien im Mittelpunkt. Materialanbieter und ergänzende Dienstleistungsunternehmen erweitern das Spektrum und machen die KPA Ulm zu einer Anlaufstelle für Lösungen von der ersten Konzeptidee bis zum serienreifen Bauteil.
Automobilhersteller, Maschinenbau, Haushaltsgeräteproduzenten und Medizintechniker auf der KPA Ulm
Zu den regelmäßig vertretenen Unternehmen zählen namhafte Anwender wie BMW Group, Mercedes‑Benz, Audi, Bosch Rexroth, Festo, SEW‑Eurodrive, ABB, Siemens Mobility, BSH Hausgeräte, Gardena, Alfred Kärcher, Hilti, Fresenius Medical Care, Zimmer Medizin‑Systeme, Weidmann Medical Technology, Diehl Aviation oder Recaro Aircraft Seating, stellvertretend für die hohe Relevanz der Messe für Industrieanwendungen.
KPA Ulm-Vortragsprogramm
Ein zentraler Baustein der KPA Ulm 2026 ist das begleitende Vortragsprogramm. Gemeinsam mit Branchenpartnern wurden praxisnahe Sessions konzipiert, in denen aktuelle Themen und Herausforderungen der Kunststoffbranche erörtert werden. Nachhaltigkeit wird dabei nicht als Nebenthema behandelt, sondern als integraler Bestandteil moderner Produktentwicklung.
Zu den Schwerpunkten gehören:
- Digitalisierung und künstliche Intelligenz in der Kunststofffertigung
- Kreislaufwirtschaft und Einsatz von Rezyklaten
- Innovationen bei Materialien und Fertigungstechnologien
- Strategischer Einkauf und Resilienz im Liefernetzwerk
- Material‑ und Designentscheidungen zur Wertschöpfung
Das Programm entsteht in Zusammenarbeit mit Netzwerken und Instituten wie dem SKZ - Institut für Kunststofftechnik, dem Kunststoff‑Institut Südwest, dem Institut für Kunststoff‑ und Entwicklungstechnik (IKET), Tecpart, dem Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) Region Ulm‑Alb sowie dem Verband Deutscher Industrie Designer (VDID).