Der Technologiekonzern Schneider Electric hat die Ergebnisse seines Nachhaltigkeitsprogramms für den Zeitraum 2021 bis 2025 vorgelegt. Mit dem Abschluss des sogenannten Schneider Sustainability Impact (SSI) Programms zieht das Unternehmen eine Bilanz seiner Aktivitäten in den Bereichen Klima, soziale Verantwortung und Unternehmensführung. Zum Ende des Jahres 2025 erreichte das Programm eine Gesamtbewertung von 8,86 von 10 Punkten. Diese Kennzahl zeigt den Fortschritt, den Schneider Electric bei der Integration nachhaltiger Strategien in Geschäftsprozesse und Wertschöpfungsketten erzielt hat. Über mehrere Jahre hinweg wurden definierte Ziele in konkrete Maßnahmen übersetzt und weltweit umgesetzt.
Schneider Electric reduziert Emissionen entlang der Wertschöpfungskette
Ein zentraler Schwerpunkt lag auf der Reduktion von Treibhausgasemissionen. Schneider Electric unterstützte seine Kunden dabei, Emissionen zu vermeiden und Energie effizienter einzusetzen. Bis Ende 2025 konnten auf diese Weise rund 862 Millionen Tonnen CO2 eingespart oder vermieden werden. Damit wurde das ursprüngliche Ziel von 800 Millionen Tonnen übertroffen. Parallel dazu adressierte das Unternehmen auch die eigene Lieferkette. Im Rahmen des „Zero Carbon Project“ wurden die 1.000 wichtigsten Lieferanten eingebunden, um deren operative Emissionen zu senken. In diesem Zusammenhang konnten die CO2-Emissionen dieser Partner um 56 Prozent reduziert werden.
Soziale Standards und Arbeitsbedingungen im Fokus
Neben Umweltaspekten spielte auch die soziale Dimension eine zentrale Rolle im Programm. Schneider Electric arbeitete daran, einheitliche Arbeitsstandards im globalen Lieferantennetzwerk zu etablieren. Bis 2025 erfüllten 98 Prozent der strategischen Lieferanten die Anforderungen an faire und sichere Arbeitsbedingungen. Ziel ist es, Menschenrechte zu stärken und gleichzeitig das Arbeitsumfeld entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu verbessern.
Schneider Electric treibt Zugang zu Energie voran
Ein weiterer Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie ist die Förderung eines inklusiven Zugangs zu Energie. Mit der Initiative „Access to Energy“ unterstützt Schneider Electric seit 2009 Projekte zur Versorgung von Regionen mit begrenzter Infrastruktur. Bis Ende 2025 erreichte das Unternehmen mehr als 61 Millionen Menschen mit Lösungen für eine zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung. Damit wurde das ursprüngliche Ziel von 50 Millionen Menschen deutlich überschritten. Zusätzlich investierte der Konzern in Bildungsprogramme. Seit 2009 wurden über eine Million Personen im Bereich Energiemanagement geschult, um Fachkompetenzen aufzubauen und die Entwicklung lokaler Strukturen zu unterstützen.
Nachhaltigkeit als Bestandteil der Unternehmensstrategie von Schneider Electric
Auch auf lokaler Ebene wurden zahlreiche Maßnahmen umgesetzt. Seit 2021 initiierte Schneider Electric mehr als 500 Nachhaltigkeitsprojekte in verschiedenen Ländern. Diese Aktivitäten sollen konkrete Verbesserungen vor Ort ermöglichen und gleichzeitig globale Ziele unterstützen. „Schneider Sustainability Impact 2021–2025 war eine transformative Reise“, erklärt Olivier Blum, CEO von Schneider Electric. „Seit über 20 Jahren ist Nachhaltigkeit fest in unserer Identität verankert und treibt unsere Entwicklung an. Durch die Kombination aus Innovation, Partnerschaften und Verantwortlichkeit haben wir Fortschritte bei wichtigen Nachhaltigkeitskennzahlen über unsere Betriebe und unser Ökosystem hinweg erzielt. Diese Ergebnisse bestärken unsere Überzeugung darin, dass Nachhaltigkeit ein starker Treiber für Leistung und positiven Impact ist.“
Fortschritt der Energietechnologie führt zu Fortschritt für alle
Mit Blick auf die kommenden Jahre will das Unternehmen seine Strategie weiterentwickeln und den Fokus auf technologische Innovationen sowie partnerschaftliche Zusammenarbeit legen. „Der Abschluss des SSI 2021–2025 ist ein Meilenstein, kein Zielpunkt. Was bleibt, ist die kollektive Fähigkeit, die wir mit unseren Mitarbeitenden, Kunden und Lieferanten aufgebaut haben, sowie die Disziplin, konkrete Ergebnisse und bedeutungsvolle Wirkung zu erzielen“, ergänzt Esther Finidori, Chief Sustainability Officer von Schneider Electric. „Mit Blick auf das Jahr 2030 ist unser Kompass klar: Wir werden Technologie und Innovation für Fortschritt nutzen, andere mitnehmen, lernen und teilen, was funktioniert, um Wirkung zu skalieren und dabei kontinuierlich bestrebt sein, das Richtige zu tun. Bei Schneider Electric sind wir überzeugt, dass der Fortschritt der Energietechnologie dazu beitragen kann, Fortschritt für alle zu ermöglichen.“
Anerkennung durch ESG-Ratings
Die Nachhaltigkeitsleistungen von Schneider Electric wurden auch extern bewertet. Das Unternehmen erhielt unter anderem die Platinmedaille von Ecovadis, wurde in die A-Liste für Klimaschutz von CDP aufgenommen und erreichte Spitzenplätze in Rankings der World Benchmarking Alliance. Diese Bewertungen unterstreichen die Position von Schneider Electric als Anbieter von Energietechnologie mit Fokus auf nachhaltige Entwicklung.